Die Energy Storage Cloud schafft virtuelle Energiespeicherkapazitäten, die erneuerbare Energien effizient in die

Energieversorgung integrieren.

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Der erzeugte Strom in der Bundesrepublik soll schon in naher Zukunft zu einem Großteil aus regenerativen Quellen kommen. Um dieses Ziel zu erreichen, bedarf es kreativer Ideen. Ein Ansatz: Die Energy Storage Cloud. Diese stellt Energiehändlern, Stromerzeugern und Verbrauchern in Anlehnung des Cloud-Computing Speicherkapazität zur Verfügung, ohne dass diese die Speicher selbst betreiben müssen. Das Projekt green2store testet praxisnah die Möglichkeiten und Grenzen.

Die Ausbaupläne der Bundesregierung sind klar: Regenerativ erzeugter Strom soll bis zum Jahr 2030 einen Anteil von 50 Prozent an der Stromversorgung übernehmen. Da die meisten regenerativen Stromerzeuger nicht durchgehend einspeisen und in den Verteilnetzen angeschlossen sind, kommt diese Netzebene häufig an ihre Belastungsgrenze.

Die Energy Storage Cloud schafft die Verknüpfung von einzelnen, realen Speicherkapazitäten zu gemeinsamen virtuellen Energiespeicherkapazi-täten, die erneuerbare Energien zukünftig effizient in die Energieversorgung integrieren können.

green2store zeigt auf, wie vernetzte Speicher zur Bewältigung dieser Heraus-forderung effektiv genutzt werden können. Eine Energy Storage Cloud stellt Flexibilitätsnachfragern temporär Speicherkapazität zur Verfügung, ohne dass diese die Speicher selbst betreiben müssen. Dezentral verteilte freie Speicher-kapazitäten  unterschiedlicher Betreiber werden virtuell zusammen gefasst, zentral verwaltet und beispielsweise Energiehändlern oder Betreibern von Stromerzeugern regenerativer Energien zur Verfügung gestellt. In einem überregionalen Feldtest in Niedersachsen und Baden-Württemberg wird dieser Einsatz mit 12 Batteriespeichern erprobt. Im Projekt werden rechtliche und energiewirtschaftliche Rahmenbedingungen erörtert, gleichzeitig entstehen neue Ansätze zum Einsatz verteilter Speicher. green2store leistet damit einen Beitrag zur Integration regenerativer Energien in das elektrische Verteilnetz. Das Projekt green2store wird im Rahmen der Förderinitiative Energiespeicher vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie seit November 2012 für vier Jahre gefördert. Der Oldenburger Energiedienstleister EWE leitet das Konsortium zu dem die Unternehmen EWE NETZ, Alcatel-Lucent, Süwag, BTC und ABB sowie das Informatik-Institut OFFIS, das EWE-Forschungszentrum NEXT ENERGY und das Institut elenia der TU Braunschweig gehören.

Infografik

"Das Konsortium"

EWE AG EWE NETZ Nokia BTC AG ABB Süwag NEXT ENERGY elenia
Bundesministerium für Wirtschaft und Energie